Happycure Ratschlag:

Denke weit überwiegend an die Gegenwart,
werfe aber immer wieder einen Blick auf deine Vorstellungen von der Zukunft
und vergiss deine Erfahrungen aus der Vergangenheit nicht.

Wie verteile ich meine Aufmerksamkeit zwischen Gegenwart, Zukunft und Vergangenheit?

Sicher ist, dass die Gegenwart den Löwenanteil meiner Aufmerksamkeit beanspruchen sollte. Im Jetzt lebe ich, das Jetzt erlebe ich.

 

Ein kleinerer Anteil der Aufmerksamkeit sollte auf die Zukunft gerichtet sein. Die Vorstellung von der Zukunft lenkt und motiviert (Orientierungsfunktion). Die Vergangenheit ist für mich nur insofern wichtig, als sie mir das Lehrmaterial bietet. Ich sollte aber nicht in der Erinnerung zu sehr verweilen und das Vergangene immer wiederkauen, ich sollte sie nur in der Form destillierter Erfahrung zu Rate ziehen.

Wie sollte sich meine Aufmerksamkeit in etwa auf die Bereiche Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft verteilen?

 

Als Orientierung könnte etwa das Verhältnis G:Z.V =9:2:1 dienen.

· Auf die Gegenwart gerichtet: ca. 75%

· Erfahrungen aus der Vergangenheit beachten:  ca. 8,5 %

· Sich an Vorstellungen der künftigen Entwicklung orientieren:  ca. 16,5%

Eine sowohl befriedigende als auch erfolgreiche Tat ist immer ein integraler Bestandteil eines größeren Projekts. Um eine Einzelheit gut zu machen, muss man auch das Ganze im Blick haben. Allerdings darf die Aufmerksamkeit nicht einfach vagabundieren, sondern soll sich nur orientieren. Es ist wie bei einer Bergbesteigung: man muss ganz auf den Steig unmittelbar vor seinen Füßen achten, wir müssen uns aber auch von Zeit zu Zeit vergewissern, dass wir uns auf dem richtigen Weg zum angestrebten Ziel befinden. Dieses Ziel ist zunächst die Ankunft auf dem Berggipfel. Aber wir wollen natürlich auch wieder wohlbehalten zurück. Daher sollen wir auch noch an den Rückweg denken und uns z.B. markante Orientierungspunkte und schwierige Wegstrecken merken, um leichter und zeitgerecht absteigen zu können. Im Hinterkopf sollten wir aber auch noch die Zeit nach der Heimkehr  bedenken: was wollen wir von unserem jetzigen Erlebnis in diese Zukunft hinüberretten?

 

Bei all dem dürfen wir nicht vergessen:

Nur das JETZT erleben wir wirklich. Nur im JETZT können wir uns bewähren und wachsen. Daher ist das JETZT das Allerwichtigste.

 

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