Happycure-Rat:
Halte dich an die Gesetze der Gemeinschaft, in der du lebst.

Nicht alle Gesetze in einer jeden Gemeinschaft sind gut. Aber so lange es sich nicht um unmoralische, schädliche oder gar verbrecherische Gesetze handelt, ist es klüger, die Regeln zu befolgen, als sie zu übertreten. Wenn man mit den Regeln nicht einverstanden ist, sollte man alles tun, um sie zu ändern, aber nicht einfach sie übergehen. Das berühmteste Beispiel ist die Weigerung Sokrates, der sich weigerte, zu fliehen und sich in Sicherheit zu bringen, nachdem er zu Tode verurteilt worden war. Er war der Meinung, dass ein funktionierender Rechtsstaat ein wichtigeres Gut wäre als sein eigenes Leben. Natürlich rate ich nicht, so weit zu gehen, aber glücklicherweise geht es meistens nicht um Leben und Tod.

 

Aber wie steht es um die persönliche Freiheit? Nun Freiheit kann in einer Gesellschaft immer nur relativ sein, sie endet dort, wo ein bestimmtes Verhalten anderen schadet oder sie gefährdet. Man kann ja auch nicht die Freiheit einfordern, jederzeit beide Seiten der Straße zum Fahren benutzen zu dürfen (also nicht nur, wie bei uns vorgeschrieben, die rechte Seite).

Wir sind in einer Umgebung, wo es auch im Rahmen der Gesetze genügend Freiräume gibt, sodass wir uns frei genug entfalten können. Hier liegt unser eigentliches Problem: wir sehen die vielen befriedigenden Möglichkeiten in unserem Alltag meistens nicht mehr und fühlen uns zu stark eingeschränkt.

 

Es ist unsinnig, seine Freiheit in einer Weise zu genießen, die die festgelegten Regeln der Gemeinschaft verletzt. Was wir lernen sollen, ist uns im gesteckten Rahmen zu verwirklichen und positive Erlebnisse zu erreichen. Wenn wir uns bemühen, ist das immer möglich. Wer zu einem Meister in dieser Fähigkeit geworden ist, kann in jeder Lebenssituation glücklich sein.

 

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