Schwingung
Schwingung, nicht Ruhe, ist der Grundzustand eines jeden Systems. Ein System „ruht“, wenn es in sich gleichmäßig schwingt.
Das ist der Grund, warum Ruhe so schwer zu erreichen ist: weil ihre Natur missverstanden wird. Wenn wir zur Ruhe kommen wollen, brauchen wir nur in den Grundrhythmus fallen, der der augenblicklichen Situation, in der wir uns befinden, entspricht. Die Art und Frequenz der Eigenschwingung, in die wir gleiten sollten, hängt von unserem eigenen Zustand (entsprechend der Spannung und der Trägheit) ab, sowie auch von der Umgebung, die mehr oder weniger stark einkoppelt.
Wie können wir diese Erkenntnis umsetzen? Wir können einen glücklichen Zustand erreichen, wenn wir uns daran gewöhnt haben, immer die Resonanzbedingungen des Augenblicks zu erspüren und uns ganz in diese Schwingung hinein zu begeben. Am einfachsten ist eine körperliche Schwingung. Man schwingt im Sitzen leicht mit dem Oberkörper, den Armen und wiegt den Kopf. Man spannt und entspannt die Muskel im Rhythmus, wie wir es der Situation am besten angemessen empfinden. Wir imaginieren passende Musik, die wir auch singen oder summen können. Wir variieren so lange, bis wir spüren, dass Resonanz entsteht.
Zu Beginn macht man einfache Übungen, wie Arm-
Wenn unsere zwischenmenschlichen Kontakte auf diese Weise harmonisiert werden sollen, kommt es vor allem darauf an, dass wir herausfinden, wie der andere tickt. Das Wort „tickt“ weist schon auf den Aspekt des Rhythmus hin. Für ein echtes Gemeinschaftserlebnis müssen auch die Rhythmen der Beteiligten synchronisiert sein.